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Dill Pickle Kraut

Portionen 2 Gläser á je 1l

Zutaten
  

  • 2,5 kg Weißkohl geputzt und geschnitten gewogen
  • 460 g Einlege- oder Salatgurken
  • 40 g Knoblauch geputzt gewogen
  • 5 EL Dill frisch, gehackt
  • 60 g Salz

Anleitungen
 

  • Gurken fein hobeln. Die äußeren Blätter des Weißkohls abnehmen, dabei einige saubere und intakte aufbewahren, um sie später zum Herunterdrücken des Fermentierguts zu verwenden.
  • Nun Salz, Dill, Kohl und Gurken in eine große Schüssel geben, alles gut vermengen und dann so lange kneten, bis genügend Flüssigkeit ausgetreten ist.
  • Alles fest in Gläser schichten, dabei jede Schicht einzeln fest drücken, so dass sich keine großen Luftkammern dazwischen bilden können. Die Flüssigkeit auffüllen, sie sollte auf jeden Fall über das Fermentiergut hinausragen!
  • Eines der Blätter zurecht zupfen, so dass es genau in die Öffnung des Glases passt. Und alles wieder unter die Flüssigkeit drücken. Das Ganze mit etwas beschweren. Das können, wie bei mir solche Metallfedern sein, aber auch ein Fermentiergewicht aus Glas oder Ton, oder ein passend großer Teller oder Weck Glasdeckel, genauso aber auch eine Gefrier Tüte mit Wasser gefüllt.
  • Das Glas verschließen, nicht zu fest, damit die Luft beim Fermentieren noch austreten kann! Jetzt wird das Glas bei Zimmertemperatur für circa 3-7 Tage aufbewahrt. In diesen Tagen genau beobachten, wie weit der Fermentieprozess ist. Es wird erst Flüssigkeit austreten (es bildet sich ein Schaum am Glas und es wird garantiert auch Flüssigkeit auslaufen, daher das Glas unbedingt in eine Schüssel oder einen tiefen Teller stellen!), Sobald sich kein weiterer Schaum mehr bildet, und keine Tätigkeit mehr zu erkennen ist, wird das Glas an einen etwas kühleren Ort gebracht. Bei mir ist das der Keller.
  • Dort darf das Sauerkraut nun noch 4-6 Wochen weiter fermentieren. Ehrlich gesagt, lasse ich mein Sauerkraut weitaus länger „arbeiten“. Ich habe es schon bis zu einem Jahr im Keller stehen gelassen.
  • Bisher ist mir noch nichts geschimmelt, man muss allerdings genau darauf achten, dass man sauber arbeitet. Wer nach einer gewissen Zeit feststellt, dass er das Sauerkraut nicht rechtzeitig essen wird, kann es auch in Weggläsern einkochen. Dafür mit genügend Abstand zum Glasrand in die Gläser packen, die Gläser mit Glasdeckeln Gummiringen und Klemmen verschließen, und bei 100° für 120 Minuten einkochen. Ja, ihr habt recht: hier werden natürlich die guten Vitamine und Bakterien, die sich beim Fermentieren bilden, abgetötet, andererseits ist das bei einer Dose Sauerkraut genauso! Hier geht es lediglich darum, etwas zu retten, was eventuell sonst schlecht werden würde…