Gurken gut abschrubben, und immer das jeweilige Blütenende abschneiden, denn darin sind Enzyme enthalten, die dafür sorgen, dass die Gurken schnell weich und wabbelig werden. Nun die Gurken so fest es geht in ein Glas schichten, da eignet sich am besten einen Weck Glas gerne auch so ein altes wie bei mir! Den Knoblauch schälen und die ganzen oder etwas klein geschnittenen Zehen mit ins Glas geben. Dazu gibt man nun auch noch den Dill, dieser muss nicht klein geschnitten werden, sondern kann im Ganzen ins Glas! Lorbeerblätter und in meinem Fall Johannisbeerblätter sorgen dafür, dass die Gurken knackig bleiben, denn in ihnen sind eine Menge Tannine enthalten. Auch diese geben wir einfach mit ins Glas. Als letztes noch Gewürze, in meinem Fall sind es Pfefferkörner. Ihr könnt aber auch dazugeben, worauf ihr Lust habt. Nun geben wir die angemessene Salzlösung ins Glas. Ich habe bewusst keine konkreten Mengen genannt, weil es ja davon abhängt, wie viel Wasser ihr benötigt. Rechnet euch einfach 3 % des Wassers als Salzmenge aus. Also, wenn ihr eine Wassermenge von 1 l benutzt, gebt ihr einfach 30 g Salz hinzu. Und so weiter und sofort… Nun das Ganze mit etwas beschweren, das kann sowohl eine Gefrierbeutel mit Wasser sein, als auch ein Fermentiergewicht oder ein Glasdeckel, der in die Öffnung passt und das Glas verschließen mit Gummiring Glas Deckel und Klemmen. Das Glas wird an einem zimmerwarmen Ort aufbewahrt und es wird sich einiges im Glas tun: ihr werdet Blasen erkennen und die Flüssigkeit wird mit der zeit milchig. Wenn sich keine Blasen mehr bilden, könnt ihr das Glas in den Kühlschrank verfrachten, probiert gerne vorher einmal, ob euch die Gurken inzwischen schon sauer genug sind. Von nun könnt ihr an dem Glas naschen, versucht darauf zu achten, dass ihr die Gurken nur mit einer sauberen Zange, Gabel oder sauberen Fingern entnehmt und so habt ihr ziemlich lang etwas von euren Gurken!