Bei der Recherche für die richtige Begrifflichkeit bin ich wieder darüber gestolpert, wie viele Bezeichnungen es für dieses Gemüse hier gibt… Rotkohl, Blaukraut, Rotkraut- was kennt Ihr denn noch für Namen? Ich persönlich sage immer Rotkohl, also geht es hier im Artikel einfach mal um Rotkohlsalat (obwohl “Rotkrautsalat” tatsächlich das meistgesuchteste Wort in diesem Zusammenhang ist!)
Als ich vor zwei Jahren begann, den Krautsalat einzukochen (pssst: dazu gibt es sogar ein Youtube Video!!!), hatte ich schon mal überlegt, ob man das nicht auch irgendwie mit Rotkohl machen könnte?!?

Nun, laaaaaange Zeit später, habe ich mich mal dran gewagt. Dieses Rezept hier ist für kleine Mengen, da ich so etwas immer erst einmal probiere, bevor ich dann rauhe Mengen im Keller stehen habe, und sie keiner isst… (jupp- das passiert bei uns als Familie Glasgeflüster genauso oft wie in anderen Haushalten!!!)
Die kleine Menge, die ich hier hergestellt habe war aus einem “Rest” Rotkohl, wie man sie so oft hat- ich bin leider Meister darin, mich zu verkalkulieren, wenn es zum Beispiel um gekochten Rotkohl als Beilage geht. Einen halben Kohlkopf geschnitten und ZACK ist der Topf voll… Nun ja eine Methode wäre, größere (NOCH größere???) Töpfe zu kaufen, oder eine zweite Fuhre hinterher zu kochen um dann einen Teil einzufrieren- das habe ich of tgetan und es get wirklich gut! Aber in desem Fall hatte ich sogar noch einen Rest Rotkohl im Gefrierfach und ehrlich: soooo oft essen wir den nicht. Das ist ähnlich wie Sauerkaut, oder Grünkohl: das gibt es den Winter über bei uns vielleicht drei- oder viermal, und dann reicht es uns erstmal wieder… Deswegen habe ich hier eine andere Verwendungsart gesucht- und gefunden!!!!

Aber lasst euch gesagt sein, diesen Rotkohlsalat solltet Ihr unbedingt nachmachen! Er ist knackig, etwas (aber nicht ZU) süss, hat Säure und passt meeeeega toll in Döner, Wraps oder auf den Hotdog. Er eignet sich aber auch super um ihn als Salat irgendwo dazu zu essen (ich denke da gerade vor allem an Mahlzeiten wie Hirschgulasch, Königsberger Klopse, Falafelbowls, oder auch gebackenen Feta!).
Also bei mir wird es jetzt wohl den Rotkohlsalat, Blaukrautsalat, Rotkrautsalat immer fest in meinem Vorratsregal geben- egal wie er nun heisst! Wie sieht´s bei euch aus? Seid Ihr interessiert?

Rotkrautsalat einwecken
Zutaten
- 1 kg Rotkohl geputzt gewogen
- 200 g rote Zwiebeln ca 3 Stck
- 3 Zehen Knoblauch
- 2 TL Salz
- 200 g Zucker
- 400 ml Apfelessig
Anleitungen
- Rotkohl in feine Streifen schneiden. Das kann man mit einer Mandoline tun, aber eben auch mit einem scharfen Messer einfach vom Kohl herunterschneiden.
- Zwiebeln und Knoblauch schälen und ebenso in feine Streifen hobeln/schneiden).
- Nun all diese Gemüsestreifen gut vermengen und mit 2 gestrichenen Teelöffeln Salz etwas durchkneten. In einer Schüssel abgedeckt und kühl 3 Std durchziehen lassen.
- Danach den Zucker mit dem Essig aufkochen. Die Kohlmixtur fest in sterilisierte Einkoch Gläser stopfen. Dann mit der Flüssigkeit auffüllen, bis sie ca 0,5cm unter den Rand des Glases reicht. Mit einem Essstäbchen oder Schaschlikspiess nun ein wenig in den Gläsern “herumrühren”, damit sich die Flüssigkeit gut verteilt und keine trockenen Stellen verbleiben. Dann noch einmal mit Flüssigkeit auffüllen.
- Nun die Gläser verschliessen (mit Gummis, Deckeln und Klemmen oder wie auf meinen Bildern mit Metalldeckeln und -ringen) und 30min bei 90°C einkochen.
- Wie gewohnt, die Klemmen oder Ringe erst abnehmen, wenn die Gläser vollständig ausgekühlt sind.
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