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Da ich ja meine ROMMELSBACHER Produkte so liebe, habe ich dieses Mal zwei mit in den Urlaub genommen! Hier in Südtirol ist nämlich gerade nicht nur Wein- sondern auch Apfelernte, und WAS für Exemplare da so zum Verkauf liegen… Und was bietet sich da mehr an, als Apfelkompott einzukochen!

Ich koche ja echt gerne auf meinem Gasherd im Wohnwagen. Wenn es jedoch um Sachen geht, die entweder stark riechen (sagen wir mal Spaghetti Aglio e Olio…) oder die eine große Sauerei veranstalten- wie z.B. Apfelkompott, dann koche ich es lieber vor dem Wohnwagen im Vorzelt. Dafür hatte ich immer eine Induktionsplatte mit. Diese war leider riesig, laut, die Temperatur ließ sich nicht gut regeln und wenn man mal keinen Landstrom hatte, war sie nicht zu gebrauchen.
Da hat sich ROMMELSBACHER nun was einfallen lassen. Die Einzelkochplatte CTA 1800/IN Induktion ist klein, also gut zu verstauen, der Lüfter ist nur minimal zu hören, die Temperatur lässt sich per Touchfeld gut einstellen und zu alledem kann man einstellen, ob die Platte mit 4, 6 oder 10 Ampere betrieben werden soll! Und dazu gibt es nun auch noch einen Reise Wasserkocher! Der WK 1000 fasst 600ml, ist aber durch seinen klappbaren Griff echt platzsparend. Beide Geräte kommen mit einem Reisesäckchen, sodass man sie gut im Wohnwagen, Auto oder Van verstauen kann!

Varianten meines Rezepts
Nun will ich euch aber nicht länger mit den technischen Details nerven, kommen wir endlich zum Rezept für mein leckeres Apfelkompott!! Hier ist der Schlüssel, eine Sorte zu verwenden, die nicht komplett zerkocht, sondern etwas glasig wird, aber die Stücke im Ganzen behält. Da eignen sich Kanzi, Jonagold oder Braeburn sehr gut. Boskoop und Co werden eher ein Mus liefern, da sie zu einem Brei zerfallen, wenn sie gekocht werden. Die Zitrone im Rezept ist unverzichtbar, weil leider viele Äpfel sonst braun werden, bevor man die Chance hat, sie einzukochen. Ach ja, und was ich noch sagen muss: in meinem Rezept verwende ich zwei Zimtstangen- das waren wirklich monstergroße (ungelogen sicher 20cm pro Stück), die dann auch einen starken Zimtgeschmack erzeugt haben! Wenn ihr es weniger zimtig mögt, dann nehmt weniger nach Belieben. Wer Lust hat, kann noch mit einigen Nelken ergänzen! Wo wir schon bei Varianten meines Rezepts sind: versucht doch mal den Zucker durch Ahornsirup oder Zucker zu ersetzen und ich stell mir auch Rosinen mega lecker im Kompott vor! Ihr seht: der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Ich habe mein Rezept in diesem Fall bewusst simpel gehalten, weil es ja wirklich im Wohnwagen eingekocht wurde und somit auch nicht so wahnsinnig viele Vorräte vorhanden sind.

Wir verwenden hier die Methode des „heiß einfüllens“, das heißt es ist kein Einkochen im Wasserbad mehr notwendig. Umso wichtiger ist es, hier sauber zu arbeiten und die Gläser und Deckel durch kochendes Wasser zu sterilisieren. Ebenso achtet bitte darauf, dass die Gläser wirklich sofort nach dem Einfüllen verschlossen werden, damit sich beim Abkühlen des Einkochgutes ein Vakuum bilden kann und dieses vorher nicht schon zu sehr ausgekühlt ist!
Zum Schluss sei noch gesagt: ich habe zwei „Quadro Stagioni“ Gläser damit gefüllt, von denen eins keine Woche überstanden hat. Neeeeein, das lag nicht daran, dass es falsch eingekocht war, sondern daran, dass wir das Kompott schon gleich zum Früstücksmüsli und auf Vanilleeis verspeist haben! Nun überlege ich , ob ich noch mehr einkochen sollte, wenn ich zuhause bin 😉
Wie immer das Beste zum Schluss: Wenn Ihr meinen Rabattcode „GLASGEFLUESTER“ im ROMMELSBACHER online Shop verwendet, gibt es für Euren Einkauf (nur Neuware) 20% Rabatt!


Apfelkompott mit Zimt
Zutaten
- 5-6 Stck Äpfel große Früchte
- 600 ml Wasser
- 2-3 EL Zucker je nach Süße der Früchte
- 1 Stck Zitrone
- 2 Stck Zimtstangen
Anleitungen
- Äpfel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Dabei darauf achten, dass alle Stücke ca gleich groß sind, damit nicht einige zu fest bleiben, während andere zu Mus zerkochen. (Ich habe hier bewusst nur eine vage Anzahl und kein Gewicht an Früchten angegeben- etwas mehr oder weniger schadet weder dem Geschmack noch der Sicherheit!).
- Die Zitrone auspressen und mit dem Saft die Apfelstücke benetzen, damit sie nicht braun werden.
- Die Apfelstücke nun mit dem Wasser und den Zimtstangen in einen hohen Topf geben und aufkochen. Mit Zucker nach Belieben würzen (das entscheidet sich ganz stark danach, wie süß die Äpfel von Natur aus sind- auch hier muss man sich wegen der Sicherheit des Einkochgutes keine Sorgen machen!).
- Wenn die Äpfel glasig aber nicht zerkocht sind, kochendheiss in die Gläser füllen, die Ränder säubern und die Gläser jeweils sofort nach dem Einfüllen verschließen. Nach dem Abkühlen noch einmal kontrollieren, ob sich das Vakuum gebildet hat, die Deckel also nach unten gewölbt sind und kein Hohler Ton erklingt, wenn man darauf klopft.
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